Jupiter Jones – Holiday in Catatonia
Mal wieder ein Original-Album gekauft. Und das mache ich nicht nur wegen des Geldes sondern auch wegen dem Platzbedarf im CD-Regal nur, wenn ich von einem Album vollends überzeugt bin.
Die Band Jupiter Jones hat es mit ihrem letzten Album Holiday in Catatonia geschafft.
Das ganze Album würde ich vom Musikstil wohl als punkigen alternativen Rock bezeichnen. Von den Texten her ist es im Prinzip unverschlüsselt, nur statt platten Worte und schon tausendmal verwendeten Umschreibungen hat man sich für neue Satzkonstrukte entschieden.
Das Album macht nachdenklich, ist allerdings auch recht lebensbejahend und vor allem trotzdem recht melodisch.
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Hier mal meine Lieblings-Tracks:
Nordpol/Südpol
Was am meisten gefehlt, ist was am meisten gezählt hat.
Ein Beziehungsende mit Abstand aus beiden Perspektiven erzählt. Es ist egal, warum es gescheitert ist. Es ist nur klar, dass beide Protagonisten im Prinzip voneinander nun die selben Gedanken haben und aber auch wissen, dass sie das nie dem anderen preisgeben würden. Da streiten sie lieber, wenn sie sich mal sehen.
Und viel Verständnis gegen viel mehr Wut und offne Fragen. In 1,2 Atemzügen fängts wieder von vorne an.
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Wer winkt hier eigentlich wem?
Und dann den Namen schrei’n und raus.
Wer hat hier eigentlich wen verloren? Sicher ist nur, einer bleibt gekränkt über. Es gibt noch so viel zu erzählen, doch niemand will ihm mehr zuhören. Es ist schwierig das ganze nach all der Zeit mit soviel Unklarheiten auf sich beruhen zu lassen. Oder kann man vielleicht gar nichts positives aus der Erfahrung ziehen?
Und ich denk mir: Irgendwie bleibt es ja beim alten. So als ob – für immer ohne dich!
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Das Jahr in dem ich schlief
War alles gleich, nur doppelt tief – das war das Jahr in dem ich schlief.
Es gibt so Zeiten, da fragt man sich im Nachhinein, was man da wohl gemacht hat. Warum hat man nichts gesehen, warum hat man seine Ideale nicht mehr umgesetzt? Man hat wohl geschlafen. Aber da man das nun weiß, ist man wohl aufgewacht und kann weitermachen.
Man will Verständnis, denn man tut halt was man kann.
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Das zu wissen
Es gibt nen Weg hier raus.
Man muß sich nur frei machen, von all dem was einem belastet. Von all dem, was einem bremst. Es ist immer noch möglich, sein Leben so zu ändern, wie man es haben möchte. Unser schlimmste Gegner: Die eigene Angst!
Hallo, Angst hier ist der Typ, den du seit Jahren täglich beißt. Hallo, Angst – Du Arschloch!
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Fazit: Ein großartiges Album von einer sehr authentischen Band. Wer es auch haben will, kann das hier tun.